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schallalalalaa fragt am 11.01.2010 bei Fachfragen.de:
 
Hallo zusammen.
Wir sind vor einigen Wochen in eine renovierte Wohnung gezogen (2.OG, Wohungsbau, Baujahr ca.1960). Was wir nicht bedacht haben, ist, dass die Wohungstrennwände einschalig ca.24 cm breit sind und den Schall hervorragend leiten. Zudem vermute ich, dass auf den Massivdecken ein Verbundestrich liegt.Wir haben die mittlere Wohung (siehe Skizze Wohung B). Der Luftschall (Gespräche, TV, Musik, Baden in der Badewannen, Wasser)wird in unsere Wohnung über Aussenwände, Trennwände, Decken und orthogonal zur Wohnungstrennwand stehenden Wohungswände geleitet. Von Wohnung A über 2 Räume bis in unser Schlafzimmer, von Wohung C in unser Wohn- und Kinderzimmer. Selbst den Fernseher, der Nachbarin unter der Wohung A ist zu hören!
Von derr Wohung unter uns hört man über diverse Lüftungsschächte Trittschall. Denke einfach, dass die Wànde super den Schall weiterleiten.
Frage: Kann ich einen nachträglichen Schallschutz vornehmen? Vorsatzschale an die Wohnungstrennwände, Orthogonal auftreffende Wand entkoppeln. Ich möchte keine abgehängte Decken bauen, da die Wohungshöhe unter 2.50m ist.Ich würde gerne einen Schallschlucker in Form einer Schallschluckmatte anbringen wollen, doch weiss ich nicht, ob es so etwas gibt und ob\\\\\\\'s überhaupt hilft. Beigefügt habe ich 3 Bilder, die dieses Problem besser erläutern sollen.
Ich würde mich sehr bedanken, wenn Ich von Euch ein paar Tipps bekommen könnte!

Gruss und besten Dank

Thomas
 
Anlagen zu diesem Beitrag:
 
 
 
 
 
 
  
 
1 Antwort(en), letzte am 12.01.2010:
 
   Päffgen GmbH (Fachfirma) schreibt am 12.01.2010:
 
Hallo!
Vielleicht helfen folgende Internet-Seiten weiter:
www.hanno.com (Spezialist für Akustikdämmung)
oder www.ursa.de oder www.isover.de
Alle genannten bieten Akustikdämmplatten an, die als Schallabsorption in Räumen eingesetzt werden können. Die weitere Ausgestaltung der Wände liegt dann in Ihrem Ermessen. Schwieriger stelle ich mir die Abkopplung der anschließenden Decken vor. (Ggf. mit Gaze- oder Randdämmstreifen arbeiten).
Aber mehr Sinn macht es, die Dämmung dort einzusetzen, wo der Schall seine Ursache hat. Fakt ist: auf jeden Fall kann nachträglich Schallschutz vorgenommen werden.
MfG
Feser