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Guten Tag,
in unserem Zechen(viertel)haus wurde vor dem Kauf auf dem Dachboden die alte Holztrennwand durch eine GK-Wand ersetzt.
Wir möchten den Raum gern als Wohnraum nutzen, unser Nachbar dämmt aber leider nicht.
Gibt es eine kostengünstige Möglichkeit die Wand nachträglich mit Dammmaterial zu befüllen (wie bei Ziegelwänden ja durchaus üblich) oder wäre es günstiger die Platten einseitig abzunehmen und neue anzuschrauben?
in unserem Zechen(viertel)haus wurde vor dem Kauf auf dem Dachboden die alte Holztrennwand durch eine GK-Wand ersetzt.
Wir möchten den Raum gern als Wohnraum nutzen, unser Nachbar dämmt aber leider nicht.
Gibt es eine kostengünstige Möglichkeit die Wand nachträglich mit Dammmaterial zu befüllen (wie bei Ziegelwänden ja durchaus üblich) oder wäre es günstiger die Platten einseitig abzunehmen und neue anzuschrauben?
2 Antwort(en), letzte am 07.11.2011:
Das ist eine Frage der Konstruktion und der Dimensionen. Grundsätzlich lassen sich auch GK-Wände ohne Rückbau im Nachhinein durch Perlite oder andere einblas- oder einfüllbare Dämmstoffe dämmen. Dazu Bedarf es aber eines ausreichend dimensionierten Hohlraumes und der Verlauf der Ständerkonstruktion sollte bekannt sein, um ungedämmte Restflächen zu vermeiden. Sicherer ist die Demontage der äußeren Schale, die passgenaue Befüllung mit Steinwolle oder ähnlichem Dämmstoff und die Wiedermontage. Hier könnten kaschierte Platten einen weiteren Effekt bewirken. Auf jeden Fall sollte zuvor geprüft werden, ob sich aus der Energieeinsparverordnung (EnEV) Anforderungen an die Dämmung ergeben. Alternativ und wahrscheinlich kostengünstiger ist die Errichtung einer ausreichend gedämmten Vorsatzschale, vorausgesetzt, der Raum ist groß genug.
eaxode
(Gast) schreibt am 07.11.2011:
Vielen Dank für Ihre Antwort. Sie bestätigt meine Vermutungen.
Durch Demkmalschutzauflagen wird an anderer Stelle bereits massiv die EnEV ausgehebelt so dass bei uns wohl relativ frei geplant werden kann.
Das Errichten einer Vorsatzschale würde den Dachboden zu sehr schmälern; wir sind bereits nah an der Grenze des zulässigen.
Die GK-Platten haben zudem einen recht geringen Abstand zueinander, deshalb werde ich die Wand einseitig öffnen und den Neuaufbau mit und ohne kaschierte Platten berechnen lassen.
Durch Demkmalschutzauflagen wird an anderer Stelle bereits massiv die EnEV ausgehebelt so dass bei uns wohl relativ frei geplant werden kann.
Das Errichten einer Vorsatzschale würde den Dachboden zu sehr schmälern; wir sind bereits nah an der Grenze des zulässigen.
Die GK-Platten haben zudem einen recht geringen Abstand zueinander, deshalb werde ich die Wand einseitig öffnen und den Neuaufbau mit und ohne kaschierte Platten berechnen lassen.

