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Laie (Gast) fragt am 21.11.2011 bei Trockenbau.de:
 
Hallo an alle Profis,

Ich habe mal eine Frage.

Wir haben uns ein ziemlich altes Haus gekauft und teilweise neue Wände mit GK-Platten von einem Trockenbauer einbauen lassen. Es wurde verspachtelt, abgeschliffen, feinverspachtelt und erneut abgeschliffen. Es sah ganz gut aus und deshalb haben wir die Wände ein paar Tage später bereits grundiert und zwei mal gestrichen.

Jetzt haben wir nach 3 Tagen kleine feine Risse, ich glaub man nennt sie "Haarrisse" entdeckt. Die ziehen sich jetzt durch alle Räume über alle Wände - genau an den Stellen, wo die GK-Platten aufeinander sitzen.

Ich hab im Internet schon oft gelesen, dass das häufig vorkommt.

Meine Frage ist nun, was ich dagegen tun kann. Unser Maler meint Acryl reißt nach zwei Wochen auch wieder und man könnte nur eine neue Wand hochziehen oder Tapezieren.

Kennt ihr eine andere schnelle Möglichket?

Für jede Antwort wäre ich sehr dankbar!
 
 
  
 
1 Antwort(en), letzte am 22.11.2011:
 
   Päffgen GmbH (Fachfirma) schreibt am 22.11.2011:
 
Möglicherweise ist vor der ausreichenden Austrocknung und Aushärtung des Fugenmaterials weiter gearbeitet worden. Es kann aber auch an der verwendeten Grundierung oder Farbe liegen. Ebenfalls möglich sind Mängel in der Ausführung der Fugen oder zu schnelle Austrocknung durch Zwangsbelüftung. Auch ungewöhnliche, durch externe Quellen verursachte Erschütterungen können zu solchen Erscheinungen führen. Als erstes sollte die Ursache für die Risse ermittelt werden, dann kann das weitere Vorgehen bestimmt werden. Knauf beispielsweise bietet für den Außeneinsatz Risse bis zu einem bestimmten Maße verschließende armierende Fassadenfarben an. Vielleicht können die hier auch innen weiterhelfen. Reißfeste Glasvliestapete Fugen überklebend eingesetzt kann so etwas auch kaschieren. Je nach Grad der Rissbildung müssen aber eventuell die Fugen erneuert werden.