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Gastv (Gast) fragt am 23.09.2017 bei Trockenbau.de:
 
Guten Tag,

in unserem Rohbau (Reihenmittelhaus) sollen noch vor dem Verputzen Innenwände aus Gipskartonplatten montiert werden.

Zwischen den Metallständerwerken für die Trockenbauwände und dem unverputzten Mauerwerk aus geklebten Kalksandsteinen wird nur ein Moosgummistreifen gelegt.

Anschließend werden die Gipsplatten einseitig beplankt (ohne Moosgummi zwischen Gipsplatten und unverputztem Mauerwerk) Es erfolgt kein sog. Fugenglattstrich auf den Kalksandsteinwänden.

Danach werden die noch frei zugänglichen Mauerwerkflächen verputzt.

Frage: Ist diese Ausführung vom Trockenbauer fachgerecht und üblich?

Vielen Dank im Voraus für die Antworten!
 
 
  
 
1 Antwort(en), letzte am 26.09.2017:
 
   Päffgen GmbH (Fachfirma) schreibt am 26.09.2017:
 
Der Moosgummi dient korrekterweise der Schalldämmung. Die Metallständer werden so akustisch von Aussenwand, Decke und Boden entkoppelt. Gleichzeitig bilden sie den Kern des akustischen Dämmsystems zwischen den beiden Räumen, in dem sie die Schwingungen der Gipskartonflächen aufnehmen, ohne sie hinüber zuleiten. Die Gipskartonplatten werden vermutlich nicht direkt an die Kalksandsteine anstoßen, sondern am Anschluss mit Acryl verfugt werden. Dann ist alles bestens.