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Es wurde vor genau 12 Monaten ein Estrich-Beton-Boden geschaffen (Material aus dem Bauhaus, die einfachen 40 KG-Säcke zu je 2 Euro und ein paar Cent), die Wände sind verputzt und gestrichen.
Wir möchten jetzt gerne unseren Keller mit Feinsteinzeug (330x330 mm, 7 mm stark) fliesen (natürlich mit Flexkleber und anschließend mit Flexfuge).
Die Temperaturen sind dort durchgängig um die +- 15 Grad.
Wir sind uns nun unsicher, ob wir vorab den Boden grundieren sollen.
Wir haben aus Baumärkten sowie von Fliesenlegern unterschiedliche Meinungen und Statements gehört.
Zur Auswahl stehen nun:
Haftgrund oder Tiefengrund (z. Bsp. von Lugato oder MEM) bzw. "Nicht notwendig, Geldverschwendung!".
Ich muss hinzufügen, dass uns leider ein undichter, fast voller 10 Liter-Rest-Kanister über Nacht mit Tiefengrund (wurde für die Wand vor dem Malern verwendet) ausgelaufen ist, nach Ausfegen und Auswischen des Bodens.
Wenn kein Haft- oder Tiefengrund vor dem Flexkleber notwendig ist, sollten wir dann (auch) den etwas klebrigen Tiefengrund vom Boden entfernen?
Danke im voraus für Eure Antworten...
1 Antwort(en), letzte am 07.12.2011:
Die erwähnte Firma Lugato beispielsweise erlaubt die Verwendung ihrer Sicherheitskleber „Standard“ oder „Flexibel“ auf Betonböden ohne Grundierung, vorausgesetzt diese sind tragfähig, sauber, „nicht nass“ und vor allem frei von trennenden Verunreinigungen. Nicht fest anhaftende Anstriche etc. müssen zuvor entfernt werden. Ob das auf den Tiefengrund zutrifft, am besten den Maler fragen, der ihn verstrichen hat. Falls andere Produkte gewählt werden, den Technischen Merkblättern die jeweiligen Anforderungen entnehmen.

