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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe einige etwas ungewöhnliche Fragen. Wir betreiben in der Tiefsee hochgenaue autonome Langzeit-Messstationen die Neigungen erfassen. Unser Problem: die Sensorik hat einen sehr begrenzten Messbereich und muss am Meeresboden möglichst waagerecht ausgerichtet werden.
Montiert ist der Sensor in einem Druckbehälter (kann größenmäßig angepasst werden) auf einem Absatzgestell (siehe Bild). Das horizontale Ausrichten der Plattform am Meeresboden (Neigung nicht mehr als 5°) mit einem ROV (ferngesteuertem Roboter) ohne direkte Orientierung ist sehr zeitaufwendig.
Unsere Idee ist der schwimmende Einbau des Sensors in einer langsam aushärtenden Nivelliermasse im Druckzylinder... (Sensormaße d=35mm h=50mm, montier z.B. auf einer schwimmenden/ halbtauchenden Platte )....
Folgende Anforderungen ergeben sich:
• Die Masse müsste mehrere Stunden flüssig bleiben, da ein Tauchgang in 4000m Wassertiefe schon mal bis zu 10 Stunden dauern kann.
• Die Schichtdichte müsste so sein, dass Winkel von z.B. 30°ausgeglichen werden können.......
• Außerdem können beim verfüllen der Masse an Bord Außentemperaturen von bis zu +40°C herrschen.
• Am Aufstellort in der Tiefsee sind es +2°C. (Aushärtung)
• Ein weiteres von uns nicht einzuschätzendes Problem ist die Tatsache, dass die Masse in einem geschlossenen Behälter mit begrenzter Luftmenge aushärten müsste.
• Sie sollte auch eine feste Verbindung mit dem Zylinder (Seewasser beständiges Aluminium oder Stahl) eingehen.
Geht so etwas überhaupt mit einem Estrich oder eine Nivelliermasse....
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Heesemann
Universität Bremen
FB5 Meerestechnik/Sensorik
Tel: +49(0)42121865346
bheese@uni-bremen.de
Anlagen zu diesem Beitrag:
ich habe einige etwas ungewöhnliche Fragen. Wir betreiben in der Tiefsee hochgenaue autonome Langzeit-Messstationen die Neigungen erfassen. Unser Problem: die Sensorik hat einen sehr begrenzten Messbereich und muss am Meeresboden möglichst waagerecht ausgerichtet werden.
Montiert ist der Sensor in einem Druckbehälter (kann größenmäßig angepasst werden) auf einem Absatzgestell (siehe Bild). Das horizontale Ausrichten der Plattform am Meeresboden (Neigung nicht mehr als 5°) mit einem ROV (ferngesteuertem Roboter) ohne direkte Orientierung ist sehr zeitaufwendig.
Unsere Idee ist der schwimmende Einbau des Sensors in einer langsam aushärtenden Nivelliermasse im Druckzylinder... (Sensormaße d=35mm h=50mm, montier z.B. auf einer schwimmenden/ halbtauchenden Platte )....
Folgende Anforderungen ergeben sich:
• Die Masse müsste mehrere Stunden flüssig bleiben, da ein Tauchgang in 4000m Wassertiefe schon mal bis zu 10 Stunden dauern kann.
• Die Schichtdichte müsste so sein, dass Winkel von z.B. 30°ausgeglichen werden können.......
• Außerdem können beim verfüllen der Masse an Bord Außentemperaturen von bis zu +40°C herrschen.
• Am Aufstellort in der Tiefsee sind es +2°C. (Aushärtung)
• Ein weiteres von uns nicht einzuschätzendes Problem ist die Tatsache, dass die Masse in einem geschlossenen Behälter mit begrenzter Luftmenge aushärten müsste.
• Sie sollte auch eine feste Verbindung mit dem Zylinder (Seewasser beständiges Aluminium oder Stahl) eingehen.
Geht so etwas überhaupt mit einem Estrich oder eine Nivelliermasse....
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Heesemann
Universität Bremen
FB5 Meerestechnik/Sensorik
Tel: +49(0)42121865346
bheese@uni-bremen.de
1 Antwort(en), letzte am 09.12.2009:
Als Baustoffhandel sind wir mit dieser komplexen Frage etwas überfordert.
Informationen sollten Sie sich direkt von der Industrie einholen.
z.B. www.schoenox.de
Die Verwendung von bauchemischen Produkten wie Silikon, Acryl- oder Epoxidharz scheint mir erfolgversprechender zu sein.
Beim Einsatz von 2-komponentigem Material könnte durch Dosierung des Reaktionsmittels der Aushärteprozess variiert werden. Oder das Reaktionsmittel wird durch Funkfernsteuerung erst nach endgültiger Positionierung zugeführt oder freigesetzt.
Gruss aus Kaarst!
Informationen sollten Sie sich direkt von der Industrie einholen.
z.B. www.schoenox.de
Die Verwendung von bauchemischen Produkten wie Silikon, Acryl- oder Epoxidharz scheint mir erfolgversprechender zu sein.
Beim Einsatz von 2-komponentigem Material könnte durch Dosierung des Reaktionsmittels der Aushärteprozess variiert werden. Oder das Reaktionsmittel wird durch Funkfernsteuerung erst nach endgültiger Positionierung zugeführt oder freigesetzt.
Gruss aus Kaarst!

