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Gast fragt am 08.08.2008 bei Estrichleger.de:
 
Sehr geehrte Damen und Herre,
ich habe auf acht Terrasen Zementestrich auf Drainagematte verlegt,danach hat eine Malerfirma eine Fußbodenbeschichtung aufgebracht, die nicht Diffusionsoffen ist.
Dadurch hat sich Wasser unter Der Estrichplatte gesammelt und drückt nun nach oben, so das die beschichtung und Teilweise die Oberfläche meines Estrichs mit hoch kommt.
Der Architekt ist nun der Meinung mein Estrich hat nicht die ausgeschriebene Estrichgüte von ZE 30.
Kann ich überhaupt einen ZE 30 Zement mit einem normalen Betonmischer herstellen? Wenn ja, in welchen verhältnis muss ich mischen ?

Vielen Dank im Voraus
 
 
  
 
1 Antwort(en), letzte am 08.08.2008:
 
   Päffgen GmbH (Fachfirma) schreibt am 08.08.2008:
 
Hallo, es handelt sich bei dem ZE30 vermutlich um einen wasserfesten Estrich mit der Bezeichnung CT-C35-F5? Ein Außenbereichsestrich unterliegt stärksten Witterungseinflüssen. Ganz klar: Der Estrich muss nach Vorschrift eingebaut werden, damit man auch eine Gewährleistung dafür übernehmen kann! In welcher Dicke war der Estrich ausgeschrieben? Mindestens 60 mm bei dem C35-F5 sollten es sein. Wahrscheinlich reicht es bei 8 Terrassen auch nicht, den Estrich im Betonmischer anzumischen. Wie auch immer: Sie sollten sich auf jeden Fall rechtzeitig einen Gutachter oder Anwalt nehmen, der die Ausschreibung und Ausführung prüft, da womöglich Gewährleistungsansprüche oder ein Rechtsstreit folgen! Achtung: Der Maler muss den Untergrund vor seiner Arbeit überprüfen. Ein Thermorapid Schnellzement CT-C35-F5 bspw. wird laut Hersteller mit einem Verhältnis von 1:4 und einem Wasser-Bindemittel-Wert von max. 0,45 gemischt.